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Der Begriff des Computervirus wurde im Jahr 1984 durch den Programmierer Fred Cohen bei DEC geprägt, der als Erster eine Abhandlung zu dessen prinzipieller Funktionsweise veröffentlichte.
Man geht heute von ca. 102.000 verschiedenen Virenarten aus, die sich im Umlauf befinden.
Virus-Designer entwickeln laufend neue Techniken und zugleich zirkulieren Entwicklungswerkzeuge, die es Personen ohne Programmierkenntnisse ermöglicht, Mutationen (strains) zu erzeugen. Viren beschränken sich dabei nicht mehr auf die "Infektion" ausführbarer Programme, sondern befallen alle Dateien, die in irgendeiner Weise ausführbare Teile enthalten, also auch Word-Dokumente, Excel-Tabellen, E-Mails, Webseiten usw.. Es ist deshalb notwendig, die Virengefahr ernst zu nehmen. Sieht man dies im Zusammenhang mit der Möglichkeit, eigene Datenträger mitzubringen und sie im LAN des Unternehmens zu verwenden, ist dies ein weiterer Grund zur Aufmerksamkeit. Es ist deshalb wichtig, eine Antivirus-Politik zu formulieren. Die Antivirus-Politik des LAN hat primär das Ziel, eine Vireninfektion zu verhindern, Viren vor dem Ausbruch nachzuweisen sowie Bekämpfung und Wiederherstellung zu erleichtern, wenn das Unglück schon geschehen ist. Sie muss aber vor allem die Benutzer für die Gefahr sensibilisieren, so dass sie beispielsweise nicht auf jedes E-Mail-Attachment klicken (Man isst ja auch nicht jeden Pilz, den man im Wald findet!).
Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Virenarten würde den Rahmen dieser Informationsseite sprengen. Sie können sich aber gerne der von uns zur Verfügung gestellten Informationsseiten bedienen.
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